Vorbereitung und Reinigung der Maschine
Ein reibungsloser Siebprozess beginnt bereits vor dem eigentlichen Einbau. Die sorgfältige Reinigung aller Auflageflächen des Siebmaschinenrahmens von anhaftendem Siebgut ist zwingend erforderlich. Zudem müssen Gummibeläge auf den Unterstützungen auf Abrieb und die korrekte Höhe geprüft und bei Bedarf erneuert werden. Nur eine saubere Basis garantiert den optimalen Sitz des Mediums.
Korrektes Spannen für maximale Standzeit
Der Spannprozess entscheidet maßgeblich über die Lebensdauer der Komponente. Spannschienen oder Spannhaken müssen voll in die Siebboden-Spannfalze eingreifen. Die Vorspannung erfolgt grundsätzlich gleichmäßig von der Falzmitte nach außen, bevor die endgültige Straffung durchgeführt wird. Ein fester Kontakt zu allen Unterstützungen ist dabei das primäre Ziel.
- Reinigung der Auflageflächen vor dem Einbau
- Prüfung der Gummiprofile auf Verschleiß
- Gleichmäßiges Vorspannen von der Mitte aus
- Festes Aufliegen auf allen Unterstützungsprofilen
Regelmäßige Kontrolle verhindert Flatterbrüche
Nach dem Einbau ist der Prozess nicht abgeschlossen. Spannbare Siebböden müssen nach zwei bis vier sowie nach weiteren acht bis zehn Betriebsstunden nachgespannt werden. Dies verhindert die Entstehung von Flatterbrüchen, die meist durch unzureichende Spannung oder mangelnde Auflage entstehen. Eine tägliche Inspektion schützt vor plötzlichen Betriebsausfällen.
Wartung und fachgerechte Instandsetzung
Kleine Schäden sollten umgehend durch das Einziehen neuer Drähte oder das Aufsetzen von Gewebestücken behoben werden. Wichtig ist hierbei der Verzicht auf Schweißarbeiten bei Federstahldraht. Besonders bei Harfen-Siebböden oder dünnen Drahtstärken ist bei der Reinigung äußerste Vorsicht geboten, um die empfindliche Struktur des Siebgewebes nicht nachhaltig zu schädigen.