Poeth realisiert neue Düngemittelanlage
Fertira hat sich mit Poeth zusammengeschlossen, um seine Produktionskapazität zu verdoppeln. Durch zwei neue Presslinien und massive Solarenergie sichert der Ausbau eine hochpräzise, nachhaltige Düngemittelproduktion.
Kapazitätsverdopplung durch moderne Presslinien
Um die Produktionskapazität jetzt und in Zukunft zu sichern, entschied sich Fertira im Jahr 2024, das bestehende Werk um zwei zusätzliche Presslinien zu erweitern und damit die Kapazität zu verdoppeln. Zudem musste der Siloblock für die Rohstofflagerung deutlich vergrößert und mehr Schüttgutlager für die produzierten Pellets und Krümel geschaffen werden. „Die Ausgangspunkte für das neue Werk waren minimale Produktschäden, minimaler Verschleiß sowie eine hohe Genauigkeit und Homogenität der Mischungen“, sagt Isabel. „Wir hielten es außerdem für essenziell, dass das neue Werk maximale Flexibilität bietet. Nur so können wir unseren Kunden neben Standardformeln auch maßgeschneiderte Lösungen anbieten.“
Partner mit weltweiter Projektexperte
Auf der Suche nach einem Maschinenbauer, der das neue Werk realisieren konnte, landeten Wim Blancke und Isabel Ranschaert bei Poeth in Tegelen. „Unser Unternehmen ist in einem riesigen Nischenmarkt tätig. Poeth ist eines der wenigen Unternehmen, die in diesem Markt zu Hause sind. Sie haben zudem Erfahrung mit Großprojekten.“ In den letzten Jahren hat der Limburger Systemintegrator und Maschinenbauer Großprojekte sowohl in den Benelux-Ländern als auch im fernen Ausland realisiert. „Wir kannten Poeth bereits gut aus früheren Projekten. Sie haben auch für unseren Produktionsprozess gut durchdachte Lösungen entwickelt. Genau das, was wir von einem Partner erwarten.“