Simulation optimiert Design magnetischer Separatoren
Goudsmit Magnetics nutzt die Finite-Elemente-Modellierung (FEM) zur Analyse und Optimierung seiner Magnetsysteme. Diese numerische Methode unterteilt komplexe physikalische Systeme in kleine Elemente, um physikalische Gleichungen zu lösen, was präzise Leistungsvorhersagen ermöglicht. Durch digitale Simulationen reduziert das Unternehmen den Zeit- und Kostenaufwand für physische Prototypen erheblich.
Multiphysik-Integration für verbesserten Prozessfluss
Ein entscheidender Vorteil des FEM-Ansatzes ist die Kombination verschiedener physikalischer Bereiche, insbesondere Elektromagnetismus und Fluiddynamik. Für die Schüttgut- und Lebensmittelindustrie bedeutet dies die Bewertung, wie Produktflussmerkmale wie Geschwindigkeit und Viskosität die Effizienz beeinflussen. Diese Modellierung stellt sicher, dass Separatoren nicht nur für Magnetstärke, sondern für die Praxisnähe entworfen werden.
Die Anwendung von FEM erstreckt sich über mehrere Schlüsselbereiche der Schüttgut- und Recyclingsektoren:
Optimierte Leistung in industriellen Anwendungen
- Metallabscheidung für Lebensmittelsicherheit und Anlagenschutz.
- Abfallrecycling mittels Wirbelstromkräften für Nichteisenmetalle.
- Magnethandhabung und Robotergreifer für die automatisierte Fertigung.
- Entmagnetisierungsprozesse für Rohrleitungen und Bauteile.
Präzision bei der Erfassung feiner Metallpartikel
Der Modellierungsprozess ermöglicht es Ingenieuren, den „Kraftindex“ zu bestimmen – ein Produkt aus magnetischer Flussdichte und deren Gradienten, der die Partikelerfassung steuert. Durch die Verfolgung von Partikelpfaden, etwa von kohlenstoffarmem Stahl oder Edelstahl, kann Goudsmit präzise Abscheidegrade berechnen. Diese Berechnungen werden durch physische Messungen validiert, um die Zuverlässigkeit in realen Industrieumgebungen zu garantieren.